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Die Geschichte des Kulm

Der geschichtsträchtige Kulm, die größte Naturflug­schan­ze in Österreich, befindet sich in den Orten Tauplitz und Bad Mitterndorf in der Steiermark. Die Schanze wurde vor 63 Jahren errichtet und ständig aus- und umgebaut. Sie zählt zu den modernsten An­lagen weltweit.

1950 fand auf diesem Bakken die erste Skiflug-Veran­staltung statt. Den ersten Flug von der Schanze absolvierte der einheimische Springer Hubert Neuper senior, der 96 Meter flog. Sieger des ersten Skifliegens wurde Rudi Diet­rich vor mehr als 10.000 Zusehern. Im folgenden Jahr sprang der Österreicher Sepp „Bubi“ Bradl“ auf der leicht umgebauten Anlage 115 Meter.

1953 gelangte die erste inter­na­tio­nale Skiflugwoche zur Austragung und seither ist der Kulm regelmäßig Austragungsort für Weltcup­springen.

1975, 1986, 1996, 2006 und 2016 fanden auf dieser Anlage die Skiflugweltmeisterschaften statt und rückten den Kulm in den Mittel­punkt des internationalen Sportgeschehens. Die weltbes­ten Skiflieger gingen über den Bakken. Mittlerweile steht der vom Slowenen Peter Prevc aufgestellte Schanzenrekord bei 244 Meter.

Der Kulm war im Jänner 2012, 2014 erneut Austragungsort eines Weltcup-Skifliegens. Die Organisation im Auftrag des österreichischen Skiverbandes ÖSV liegt in den bewährten Händen der Neuper Group GmbH mit Sitz in Bad Mitterndorf unter der Gesamtleitung von Hubert Neuper.

Um weitere Skiflug-Veranstaltungen gewährleisten zu können, wurde die Skiflugschanze von Mai - November 2014 nach den Erfordernissen der FIS adaptiert. D.h. der Schanzentisch wurde um 23 m zurück gerückt, der Vorbau um 10 m angehoben, der Absprung und das untere Ende des Auslaufs wurde aus Sicherheitsgründen verbreitert und der Kampfrichterturm erhöht. Weiters wurden zusätzliche Windnetze an der Ostseite montiert und Kanal- und Stromarbeiten durchgeführt. die Investitionssumme betrug 4,2 Millionen Euro.

2018 Bei der derzeit letzten Skiflug-Veranstaltung am KULM (12.-14. Jänner 2018) konnte Norwegen einen Doppelsieg feiern. Andreas Stjernen durfte dabei nicht nur seinen Premierensieg am Kulm, sondern auch seinen überhaupt ersten Erfolg seiner Karriere bejubeln. Auf Platz Zwei landete sein Landsmann Daniel Andre Tande. Hinter den beiden Norwegern durfte der Schweizer Simon Amman schlussendlich auf dem Podium jubeln. 



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